Profiling und Bewerberprofil

Im Rahmen des Profilings werden die vorhandenen Kenntnisse und Fähigkeiten einer Person in einem Profilingbogen der Bundesagentur analysiert und darauf aufbauend, ein Bewerberprofil erarbeitet. Es folgt der Abgleich mit dem aktuellen Anforderungsprofil des jeweiligen Berufsbildes und eine realistische Einschätzung der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt.

Es besteht die Möglichkeit, das Profiling als Transfer-Baustein nach § 110 SGB III zu fördern.
Voraussetzungen zur Förderung sind,

  • dass die zu fördernden Arbeitnehmer auf Grund von Betriebsänderungen (im Sinne von § 111 BetrVG, unabhängig von der Unternehmensgröße) von Arbeitslosigkeit bedroht sind (§ 17 SGB III)
  • dass die Transfermaßnahmen durch einen Dritten durchgeführt werden und das Unternehmen eine angemessene Beteiligung an den reinen Maßnahmekosten trägt.

Förderung der Teilnahme an Transfermaßnahmen
Transfermaßnahmen sollen der Eingliederung der Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt dienen. Sie müssen sich an der Vermittlungsfähigkeit der von der Betriebsänderung betroffenen Arbeitnehmer orientieren und an den Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt richten.

Die Förderung beträgt 50 Prozent der reinen Maßnahmekosten, max. 2.500 € pro gefördertem Arbeitnehmer. Die Sachkosten der Transfergesellschaft (Räumlichkeiten, Ausstattung) und die Kosten der Freistellung der Arbeitnehmer zählen nicht zu den Maßnahmekosten.